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Vorsorgeuntersuchung bereits ab dem 40. Lebensjahr |
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Geschrieben von Administrator
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61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie
Dresden, 16. - 19. September 2009
Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie, die Dr. Gerald Rodemer besuchte, stand die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms.
Sie ist ein evidenz- und konsensbasiertes Instrument, um Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms zu verbessern.
Männer und Ärzte sollen durch die Leitlinie bei der Entscheidung über
Früherkennungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen,
eine angemessene Gesundheitsversorgung bei der Früherkennung sicherzustellen.
Es ist weiterhin die Aufgabe der Leitlinie, dem Patienten (mit Verdacht auf
Prostatakarzinom oder nachgewiesenem Prostatakarzinom) angemessene,
wissenschaftlich begründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und
Rehabilitation anzubieten. Dies gilt sowohl für die lokal begrenzte oder lokal
fortgeschrittene Erkrankung als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von
Fernmetastasen.
Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung
auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Therapie
bieten.
Dabei wurde insbesondere die Bedeutung der Krebsfrüherkennung und die Notwendigkeit diese bereits mit dem 40. Lebensjahr zu beginnen herausgestellt. Neben der Tastuntersuchung sollte hierbei auch der PSA-Wert bestimmt werden. Bei PSA-Werten < 2 ng/ml sollte in einem Intervall von zwei Jahren kontrolliert werden. Durch den früheren Beginn der Vorsorgeuntersuchung können die Vorsorgeintervalle bei vielen Männern ausgedehnt werden und die Anzahl „unnötiger“ Gewebeprobeentnahmen deutlich reduziert werden.

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Letzte Aktualisierung ( 21.10.2009 )
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